Mondsee 2003

WiMa.gif (23848 Byte) by Cornelia Hirschmann

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Warum überhaupt Mondsee?

Nun, es ist ja nicht unbedingt alltäglich, dass man eine Woche nach einem aufgegebenen Hitze-Marathon gleich einen Halbmarathon anhängt, aber ich habe mich einfach so gut gefühlt, dass ich - entsprechendes Wetter vorausgesetzt - meinen Hausrekord (1:25:55) auf dieser nicht allzu schnellen Strecke angreifen wollte. Außerdem waren die 10k und 15k in der Marathon-Vorbereitung (nach Peter Greif) so viel versprechend ... kurz, ich wähnte mich in DER Form!

Bedingungen

Die ganze Woche war es stinkeheiß (30°), doch am Vorabend die große Hoffnung in Form eines Gewitters mit ordentlicher Abkühlung. Leider hielten die vergleichsweise angenehmen Temperaturen von etwa 20° nur bis zur Hälfte des Rennens, dann hatten wir wieder Sonne (manche nennen das ja Schönwetter)!

Alles andere optimal: eine relativ kurze, einstündige Anreise am Morgen, beste Ortskenntnis, unkomplizierte Formalitäten, routinierte Startvorbereitung - nicht zuletzt dank wertvoller Mithilfe seitens E.!

Das Rennen

Und schon knallte der Böller und etwa 1000 Läufer stürmten los ... und das meine ich wörtlich: man könnte meinen, jemand wäre hinter ihnen her, denn obwohl ich mich kräftig zurückhalte und mich von sehr vielen überholen lasse, laufe ich den ersten Kilometer in 3:40! Quiiiitsch: gleich einmal kräftig auf die Tempobremse ...

Puls / Geschwindigkeitsdiagramm

Grafik: Widmann

Ich versuche, mich an das (gegenüber dem Marathon) geänderte Tempo von etwa 4'00" zu gewöhnen, was mir eigentlich das ganze Rennen über nicht so richtig gelingt - oder stimmt die Vermutung, dass etwa bei km 11 die eine oder andere Markierung nicht gestimmt hat? Ganz abgesehen davon, dass die letzten Kilometer ja sowieso immer länger werden ...

Aber ein HM ist schon eine relativ kurze Sache (und für manche ist sie ja noch eine viel kürzere - seufz!): ja, klar, zum Plagen ist es bei jedem Lauf, den man ernst nimmt und die ungeahnten Höhen von HF 194 ungefähr bei km 19 zeigen, dass ich es mir wirklich nicht leicht gemacht habe, aber als ich im Ziel die ersten Versuche meines Magens überstehe, die Peristaltik zu überlisten (= kotzen), erhole ich mich rasch, begrüße meine Eltern, trinke ein paar Becher und esse das eine oder andere Stück Kuchen. Nach einem Marathon - oder auch nur nach einer der berühmten "endbeschleunigten" 35er-Einheiten von Papa Greif - unvorstellbar!

Elke hat mich übrigens wieder hervorragend gecoacht: pünktlich war sie alle 5 km an meiner Seite und bei km 5 hat die Läufergruppe gleich ein kollektives Loblied auf sie angestimmt, als ich die Wasserflasche kreisen habe lassen ... so eine E hätten die wohl alle gerne ;-) Besonders ihre aufmunternden Worte gegen Ende waren Goldes wert!

Und?

Das Resümee des Vormittags: super eigentlich! Der Hausrekord ist zwar Hausrekord geblieben, aber die 1:27:13 sind in Anbetracht der Umstände (immerhin hat ja auch ein Günter Strachon ~ 4' auf seine Vorjahreszeit verloren) auch nicht zu verachten - das beweist vor allem meine Platzierung (22. der Klasse, 78. insgesamt), denn so weit vorne war ich prozentuell gesehen noch nie!

Und ganz nebenbei habe ich es meinen müden Knochen wieder einmal gezeigt, wer der Herr im Haus ist ... schade ist nur, dass ich mich jetzt in dieser großartigen Form befinde und es wirklich zu heiß für Bestzeiten war / ist. aber vielleicht im Herbst? Oder nächstes Jahr in Linz am 18.4.2004?

© Manfred Widmann

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