Bhf. Attnang (400 m) - Regau
- Schörfling - Weyregg (482 m) - Häfel Bg. (715 m) - Gahbg. (863 m) - Richtbg. (1063 m)
- Weyregg - Gahbg. - Reindlmühl (528 m) - Pinsdorf - Bhf. Gmunden (479 m): 74
km, 1200 hm, 4:20 reine Fahrzeit, 62 km/h max.
Eine typische ElMa-Tour:
von Bahnhof zu Bahnhof - ganz ohne Auto ... und ein wenig leistungsdifferenziert ... und
mit einem Badeteil ... undundund!
Morgens lassen's wir gemütlich angehen ... wir haben ja Zeit, der Zug
geht erst um 10:17 nach Attnang: also gibt's zuallererst einmal Frühstück im Greif,
bevor wir uns mit unseren Bikes im Huckepack-Verkehr befördern lassen.
In Attnang beginnt dann das eher langweiligere, aber immerhin
landschaftlich doch ganz schöne Drittel der Runde: auf einem kleinen Straßerl (Asfalt,
ja tschuidigung!) gehts via Regau und Aurach (Alternativroutenvorschlag: von
A. aus könnte man direkt auf den Hongar (884 m), und von dem aus "über
dBerg" weiter nach Weyregg oder Gmunden ...) nach Schörfling (erster Blick auf
den kühlen Teich) und dann auf der Seeuferstraße grinsend vorbei an den stauenden Autos
nach Weyregg!
Im dortigen öffentlichen Strandbad legt sich E. erstmals ein wenig in
die Sonne nach einer Stunde und etwa 21 km bei wirklich brütender Hitze ist das ja
wohl erlaubt, oder?
M. hingegen hat wieder mal "Ameisen im A." und schwingt sich
nach dem Auffüllen der Trinkflaschen wieder aufs bereits berggeile Bianchi. Es geht
wieder ungefähr 3 km Richtung Seewalchen zurück, wo ein guter Einstieg in den
Attersee-Ostwanderweg zu finden ist. Und "aufi am Häfel Berg (715 m)": es sind
zwar nur 300 hm und in nicht mal einer halben Stunde ist das ganze Geschichte, aber ich
sag dir: challenging ehrlich: wer das ohne Absteigen schafft, heißt im
Nachnamen wahrscheinlich Luttenberger ...
Vom Häfel Berg aus gehts vorerst gaaaanz locker immer ein
wenig bergab in Richtung Gahberg, bis das Revier erneut zeigt, was es zu bieten hat:
erneut ein schenkelzerfetzender Anstieg (den ich übrigens das erste Mal durchtrete, da
die Bodenverhältnisse ziemlich griffig sind) und dann wieder ein/zwei unfahrbare Passagen
und schon ist man oben, am mystischen Gahberg (863 m): nicht mal 45 Minuten und
trotzdem klatschnass und endorphiniert! Eigentlich wollte ich ja jetzt zurück nach
Weyregg, aber <seufz> die Bergerl, das Rad, die Luft, die Einsamkeit: ach was:
"a stickal in Richtung Richtbeag geht scho no" ...
Zuerst werden etwa hundert der zuerst mühsam erkämpften Höhenmeter
(energetisch gesehen) in lauwarme Felgen umgewandelt, aber bald gehts rechts weg
(Achtung beim Nachfahren: diese Abzweigung ist leicht zu übersehen: nach der Abzweigung
zur Kreuzing Alm folgt eine Schotterpassage, auf der dann bald einmal die Abzweigung zu
finden ist) vorbei an dem bekannten MTB-Wegweiser (weißes, rundes Schild mit rotem Rand).
Die Forststraße macht den Anstieg leicht - aber es kommt eh bald anders: in einer
Linkskehre verlässt man sie wenn man daran nicht vorbeifährt, gell Mampf?
Dann wieder bestes MTB-Terrain, das mir allerdings doch manchmal zu
"steil" wird: auf dem Lehmboden geht das Hinterrad nur allzu gerne durch ...
kurz: schwitzend und keuchend habe ich dann die kleine Kirche (Taferl), die das Ende eines
Kreuzweges (Auffahrt von Reindlmühl sehr zu empfehlen) bildet, erreicht und war
somit am Richtberg (1024 m).
Ein kurzer Drink und runter Richtung Wildpark Hochkreut: schließlich
wartet die E. ja schon auf mich! Aber schnell geht vorerst einmal gar nix: fast schon im
Garda-Stil gehts da runter: oft am Limit (glücklicherweise nie darüber) und mit
voller Hose (bildlich gesprochen) erreiche ich eine Forststraße, der ich dann bis Weyregg
folge Vollgas, denn da gehts wirklich beständig bergab!
Das zweite Drittel (1:45, 27 km, 750 hm) kann abgehakt werden ... und
in der Sonne mit einem kleinen (hihihi) Imbiss und E.s Gesellschaft am öffentlichen
Badeplatz in Weyregg "wegregeneriert" werden.
Aber wer rastet der rostet, und deswegen machen wir uns um 17:00
Richtung Gmunden auf den Weg: wir klettern zuerst auf den Gahberg (863 m), den E. wirklich
voll "durchtrett", obwohl sie von einem Sonnentag wirklich ziemlich angeschlagen
ist doch dafür gibts oben beim Kogler Pofesen und Topfnstrudel bevor die
lustige Jagd nach Gmunden beginnt.
Wieder auf der selben Strecke wie ein paar Stunden zuvor (diesmal
allerdings in allerbester Gesellschaft) fahren wir zuerst auf Asfalt, später dann
allerdings MTB-gerecht eh nur mehr auf Schotter entlang der Wesenaurach nach Wesenaurach
(!) und dann nach Reindlmühl (520 m) die paar MTB-Kids, die wir dabei einstauben,
husten jetzt noch! Was fahrens auch so langsam, was E.?
Von R. aus gehts immer entlang der Aurach - und immer leicht
bergab, was eigentlich wichtiger ist eher im Rennradler-Stil mit gutem Schnitt
(30er) nach Hammerschmied, Pinsdorf (493 m) bis wir zu guter Letzt dann den Bhf. Gmunden
erreichen gut getimet, denn nach 1:31 reiner Fahrzeit sind wir nur etwa 10 Minuten
zum Zug nach Attnang zu früh dran ... |